Der UEFA-Pokal gilt seit längerer Zeit als „Cup der Verlierer“ (F. Beckenbauer) oder seit kurzem als lästiges Fitnessverlustprogramm, das vor allem von den Bayern – die doch eigentlich mit einem Kader gesegnet sind, der innerhalb von 36 Stunden auch mal 180 Minuten rennen können sollte – in unverwechselbarer Manier gegeißelt wird. Übrigens von denselben Bayern, die maßgeblich an der Verhandlung der TV-Verträge beteiligt waren, die die jetzige Spielansetzung befürwortet haben (vielleicht weil sie nicht im Traum daran dachten, jemals im einst so verabscheuten Wettbewerb antreten zu müssen?), und die jetzt daran mitgewirkt haben, dass der personifizierte Super-GAU der TV-Rechtvermarktung Leo Kirch wieder dick im Geschäft ist.
Über den Autor: Guru von der Kreuzeiche
Leidensbereiter sowie leiderprobter SSV-Reutlingen-Fan und Unsympath. Empfindet die Bezeichnung “Unglaublicher Demagoge” als Kompliment. Trinkt was Schnäpse angeht nur klar.
Der SSV Reutlingen kommt beim Heimspiel gegen den Konkurrenten aus Siegen trotz Überzahl nicht über ein 1:1 hinaus, hält aber trotzdem weiter den Kontakt zum 10. Tabellenplatz, der die Qualifikation zur 3. Bundesliga bedeuten würde. Die Moral und der unbedingte Wille zu gewinnen ist in der Mannschaft jedoch klar vorhanden und macht Hoffnung auf die kommenden Begegnungen. Ein Spielbericht aus dem schönen, aber kalten Stadion an der Kreuzeiche.
Da es einerseits bei den Kommentaren des „Miss-dich-mit-den-Besten“-Artikels durch die zahlreichen Äußerungen schon lange etwas unübersichtlich zugeht und man andererseits nach mittlerweile acht Spieltagen durchaus ein Zwischenfazit ziehen kann, packe ich die Gelegenheit am Schopf und vereine das Ziel Übersichtlichkeit sowie den Hunger nach Analyse in einem neuen Artikel über die Kicker-Managerspiele.
Nachdem diese Mannschaft anscheinend in jeder beliebigen Besetzung einfach immer gewinnt, auch wenn ein Spiel mal nicht optimal läuft und sie einem starken Gegner gegenübersteht, bringen die 5 Freunde im Abseits eine prompte Einzelkritik zum Spiel.