Wochenlang stand der Frauenfußball nun im Fokus der Aufmerksamkeit. Er sollte „salonfähig“ gemacht werden, wenn es sein muss auch mit der Brechstange. Es gab sogar positive Überraschungen – der ansonsten kaum zu ertragende Tom Bartels machte als Kommentar von Frauenfußballspielen eine richtig gute Figur und sollte nur noch in dieser Sparte tätig sein. Aber eine entscheidend beteiligte Frau machte sich von Anfang an zielstrebig daran, alles mit dem Arsch einzureißen, was Medien, DFB, Birgit Prinz und Rolf Töpperwien mühsam mit den Händen aufbauten: Silvia Neid.
Über den Autor: Vollspann!
Optimistischer Pessimist und Schöngeist aus dem Ruhrgebiet (Herne). Als hochtalentierter Passivsportler und Dauergast beim BVB kennt er Höhen und Tiefen des Fußballsports.


Dieses WM-Schreckensduo KMH und der Titan verfolgt uns auch noch Wochen nach der WM. Niemand weiß so recht, wer auf die Idee kam, die beiden zusammen zu stellen. Keiner hat auch nur eine Sekunde der Auftritte dieses Duos genossen. Wir haben es 
Curling ist der beste Sport der Welt. Punkt. Und wenn man regelmäßig diesem „faszinierendem Sport“ (Einsfestival-Kommentator) zuschaut, dann bekommt man eine Menge aus dem Alltag der Sportler und Sportlerinnen mit. Vor allem das deutsche Damen-Team hat sich wohl noch nicht auf die riesige mediale Aufmerksamkeit eines olympischen Turniers eingestellt. Denn was da in der Pause zwischen End 5 und End 6 von Skip Andrea Schöpp zu hören war, das war für Außenstehende sehr amüsant. Für eine frisch gebackene deutsche Olympiasiegerin aus dem Bereich Ski Alpin aber nicht.
„Manuel Friedrich ist einer der intelligenteren Bundesligaprofis. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er sich im Alltag überhaupt nicht für Fußball interessiert. Dafür ist er uneitel genug, andere Menschen nach ihrer Meinung zu fragen. Vor allem vor schwierigen Entscheidungen. Der Innenverteidiger von Bayer Leverkusen ist nicht das, was man selbstherrlich bezeichnen würde. Der Kapitän des derzeitigen Tabellenersten kennt seine Grenzen genau. Manuel Friedrich weiß: Mit der Schiedsrichtermünze kennt sich nur einer aus. Der Schiedsrichter selbst, er wirft sie schließlich vor jedem Spiel in die Luft.
„Respekt“ wird derzeit in München propagiert. Und „Toleranz“. Karl-Heinz Rummenigge möchte sich und die Bayern-Chefetage am liebsten für den Friedensnobelpreis vorschlagen, weil es ausgewählten Gästefans in der Münchener Versicherungsanstalts-Arena ab sofort erlaubt ist, ihre eigenen Fahnen auf dem Rasen zu schwenken. Wie toll, davon träumt sicher jeder Fußballfan, wenn er mal in das Schlauchboot in München pilgert. Da ist Kalle und Co. schon einmal die Ehrenmitgliedschaft in jeder Ultra-Vereinigung Deutschlands sicher. Dass die Fußballfans in Deutschland mit der Idee nicht so viel anfangen können, das haben sie in München sicher nicht gedacht. Wer schon einmal den Weg als Gästefan nach München gewagt hat, der wird erfahren haben, dass Respekt und Toleranz nicht gerade ganz oben auf der Agenda der Stadionsecurity und der örtlichen Polizei stehen. In einem offenen Brief, den viele verschiedene Fan- und Ultravereinigungen aus ganz Deutschland unterschrieben haben, wird Kalle und Co. mal aufgezeigt, was man außerhalb Münchens von dieser Idee hält.
Es ist ja leider so: Die sympathischsten Fußballer haben oft Probleme, ihre Karriere erfolgreich zu gestalten. Bei Moritz Volz ist es ähnlich. Verheißungsvoll mit einem Wechsel zum FC Arsenal London im Alter von 16 Jahren gestartet und nach zehn Jahren auf der Insel mit Gastspielen beim FC Wimbledon, FC Fulham und Ipswich Town, ist er nun seit einem halben Jahr vereins- und somit quasi arbeitslos. Ein kurzes Intermezzo mit Probetraining und Schaulaufen beim FC Schalke 04 in der Winterpause brachte ihm nicht den erhofften Vertrag. BVB-Fans mögen ihm dazu gratulieren, für Volz selbst ist das sehr schade. Gehört er doch zu den wenigen Sympathen unter den Fußballprofis, die dazu noch richtig was in der Birne haben und die Welt außerhalb des weißen Kreidestrichs fernab von Playstation und P1 erforschen. Solchen Leuten gönnt man einen Vertrag.
Es gibt im Fußball viele undurchsichtige Situationen, in denen mit moderner Videoanalyse Klarheit geschaffen werden könnte. Woche für Woche ärgern sich Fans über Fehlentscheidungen, andere dagegen freuen sich drüber. Je nachdem, auf welcher Seite man steht. Nun ist im Internet ein Fall aus dem internationalen Fußball aufgetaucht, bei dem nun wirklich kaum zu erkennen ist, ob es sich um ein reguläres oder irreguläres Tor handelt. Das menschliche Auge kann nicht alles sehen. Und deswegen muss sie nun endlich her, die Torkamera.
Ich wusste es schon immer: Wenn ich nicht schon seit Ende der 80er Jahre Fan eines anderen Revier-Vereins wäre, ich wäre Fan des VfL Bochum geworden. Und ein spontaner Besuch des letzten Ligaspiels gegen den VfL Wolfsburg bestätigte mich in meiner Meinung. Das Ruhrstadion und alles drum herum sind 100 % Ruhrgebiet. Da muss man sich einfach wohlfühlen.