Schlagwörter: 5 Freunde im Abseits

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Aufgrund akuten Zeitmangels geht es hier auf unbestimmte Zeit erstmal nicht weiter. Die Kommentare bleiben so lange geschlossen, man muss es den Spammern ja nicht unnötig leicht machen. Vielleicht lesen wir uns bald wieder, vielleicht auch nicht…

Über den Autor: esleben

Verrät als Freiburg-Fan Heimat wie auch Elternhaus und trinkt ansonsten ausschließlich Veuve Clicquot. Wer wohnt schon in Düsseldorf? Mehr über Esleben auf Google+

Wir sind 7!

7 Jahre 5 Freunde im Abseits

Sieben Jahre 5 Freunde im Abseits

Schmidt und Pocher vereint oder ‚Der Untergang des Abendlandes‘“ – Ein Satz, der ein gefühltes Jahrhundert alt sein müsste, tatsächlich aber vor sieben Jahren geschrieben wurde. Hier auf 5 Freunde im Abseits. Als allererster Eintrag. Wo ist da der Fußballbezug mag einer fragen, doch der lässt sich ja über den späteren Teamchef Sansibars leicht konstruieren. Während sich Pocher und Schmidt relativ schnell auseinanderlebten (Stichwort: „miese Type“), und Schmidt über die Stationen Sat1 und Sky den Weg in die Rente suchte, sind wir – Vorsicht Hybris! – immer noch da. Sieben verdammte Jahre lang, in denen Kinder gezeugt und geboren, Häuser gekauft, Ab- und Aufstiege und auch sonst einiges gefeiert wurde. Während die Kollegen inzwischen schon über den Tod der Sportblogs diskutieren, machen wir „einfach immer weiter, immer weiter“. Ein Rückblick in eigener Sache, Gratulationen nehmen wir in den Kommentaren gerne entgegen.
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5 Freunde im Abseits geht fremd

Kontakt

Gerade erst haben wir beim Thema RB Leipzig eindrucksvoll nachgewiesen, dass die 5 Freunde im Abseits über alles verfügen, nur nicht über Expertise. Trotzdem gibt es Leute, die uns genau das zuschreiben. Klaus, der den etwas sperrig betitelten Blog wm2014-in-Brasilien.de betreibt, hat uns nach unserer Einschätzung des Erfolgs der deutschen Nationalmannschaft am Turnier in Brasilien befragt.  Weiterlesen

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Das verpasste Jubiläum

Am 19.05.2007 wurde der VfB Stuttgart durch einen 2:1 Sieg gegen UnterhachingenCottbus Deutscher Meister unter Armin Veh. Drei Tage zuvor wurde in diesem Blog der erste Artikel veröffentlicht. Seitdem haben wir zwei Europameisterschaften und eine WM begleitet, Bastian Schweinsteiger nach Bielefeld geschickt und Frauen aus dem Stadion verbannt, und mussten dabei nur zwei Meisterschaften der verhassten Münchner Bayern ertragen. Fünf Jahre lang begleiten wir nun auf diesen Seiten die abseitigen Seiten des Fußballs und gehen dabei auch gerne „da hin, wo es weh tut“ (R. Völler).

Normalerweise würden man so ein Jubiläum dazu nutzen, um Rückschau  zu betreiben, ein bisschen Statistik präsentieren, nur: Das ist alles nicht spektakulär, unser Erfolg, ergo unsere Leserzahl, hält sich bis heute in engen Grenzen, was auch im Gründungsmythos des Blogs begründet liegt. Ursprünglich wollten wir einfach nur einen Ersatz für das leider geschlossene Forum des Fußball-Managerspiels Online-Soccer, an dessen Nachfolger unser Mann Papa-la-Papp Gerüchten zufolge immer noch arbeitet. Schnell war die Idee eines Videoblogs geboren, der bestens vernetzte Buxe kannte da einen Kameramann, der bestimmt Lust hätte, mit uns eine alternative Version des DSF Fußballstammtisch zu drehen. Denn: Bier trinken und dabei dummes Zeug reden ist bis heute die Kernkompetenz unseres Bloggerteams.

Dass dabei manchmal Artikel entstehen, die über die Bloggerszene hinaus Relevanz erreichen – erinnert sei an Papa-La-Papps Artikel zur Causa Heiko Herrlich, oder Schneider3s sogar für den Blogartikel des Jahres nominierte Auslassung über die „Ohnmacht der Fans“ – aber im Großen und Ganzen fehlt uns natürlich der Glanz des Erfolgs. Ausnahmslos stümperhaft geführte Vereine oder Vereine ohne jede Ambition auf Meisterschaften haben sich uns ausgesucht. Die Bilanz der letzten fünf Jahre ist dementsprechend verheerend:

Frankfurt, Lautern, Bochum und Freiburg stiegen in den letzten fünf Jahren in die zweite Liga ab, Reutlingen traf es noch härter, hier wird inzwischen in der Oberliga gekickt. Dortmund und Stuttgart, die beiden einzigen Meisterteams unserer Truppe, werden von ihren beiden Autoren in letzter Zeit doch eher stiefmütterlich auf diesen Seiten behandelt. Unterm Strich bleibt die Erkenntnis: Sexy geht anders. Aber sexy sollte Fußball auch nicht sein! Er hat sich in den letzten fünf Jahren dahingehende entwickelt, sexy für Leute zu sein, mit denen wir einfach nicht ins Stadion gehen wollen. Bestes Beispiel diese junge Dame, die der Rheinischen Post vor die Linse gelaufen ist (Bild Nummer 3):

Eileen W. (20) kaufte sich wie viele andere am Montagvormittag zum ersten Mal eine Dauerkarte für die Esprit-Arena. Sie ist durch die tolle Stimmung in der vergangenen Saison ein Fan der Fortuna geworden, obwohl sie selbst nie Zeit hatte, ins Stadion zu gehen. Die Spielzeiten passten nicht. Jetzt, wo die Fortuna in der 1. Liga fast immer am Wochenende spielt, will sie regelmäßig im Stadion sein.

Mehr muss man über Fußball 2012 eigentlich nicht wissen, um einschätzen zu können, wieso die Faszination für diesen Sport zunehmend durch die Begleiterscheinungen getrübt wird. Typen in Lonsdale-Pullovern, die sich als FC St. Pauli-Fans ausgeben, über ihren Präsidenten aber nicht mehr wissen als „Ach, der Schwule!“. Fortuna-Fans, die Armin Veh für Pyroaktionen der Frankfurter-Fans verantwortlich machen wollen, … Die Liste der Blödheiten, die es in den letzten Jahren in den Stadien zu bestaunen gab, lässt sich noch ewig fortsetzen, ändert aber nichts an der Tatsache, dass man weiter gegen diese Deppen anschreiben muss. Auch wenn man dafür ein paar Wochen Anlauf braucht. In diesem Sinne, bleibt uns bis zum nächsten Jubiläum gewogen! Oder um es mit Superpunk zu sagen: „Man kann einen ehrlichen Mann nicht auf seine Knie zwingen.“

Foto: 5 Freunde im Abseits.de

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