Samba do Brasil!

BRAZIL

Wenn man mich nach den drei gängigsten Klischees zu Brasilien fragen würde, würde ich wohl antworten: Fußball, Tanzen, Lebensfreude. Der Brasilianer an sich wird ja mit einem Fußball am Fuß geboren, tanzt den lieben langen Tag mit dunkelhäutigen Schönheiten und lässt sich seine unbändige Lebensfreude auch nicht davon vermiesen, dass er dieses Leben in drogenverseuchten Favelas fristen muss. Wie gesagt, Klischees. Ein wenig schäme ich mich allein beim Aufschreiben ob dieser groben Vereinfachung.

Die für das, besonders in Bremen beliebte, Unternehmen Wiesenhof zuständige Werbeagentur scheint dieses Schamgefühl nicht zu kennen.

Über den Autor: schneider3

Mildernde Umstände aufgrund familiärer Vorschädigung durch zwei dominante Brüder. Normalerweise erlebt das Weißbier bei ihm das Mittagsläuten nicht. Kaiserslautern-Fan. Weiß der Teufel, warum.

Schwierige Bodenverhältnisse…

ter-stegen

…oder war der Ball zu rund? In jedem Fall: Wir sind keine Fans des jungen Herrn ter Stegen zwischen den Pfosten der Gladbacher Borussia.

(via whoateallthepies)

Über den Autor: esleben

Verrät als Freiburg-Fan Heimat wie auch Elternhaus und trinkt ansonsten ausschließlich Veuve Clicquot. Wer wohnt schon in Düsseldorf? Mehr über Esleben auf Google+

Fußball in Endlosschleife: Zidane vs. Nedved

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Musica brasileira mit Ronaldinho

RONALDINHO singt und rappt

Die Deutsche Meisterschaft ist entschieden, die „beste zweite Liga aller Zeiten und aller Zeiten, die noch kommen mögen“, Champions und Europa League noch im Winterschlaf  – genau der richtige Zeitpunkt, sich langsam, aber stimmungsvoll auf den Höhepunkt des Jahres einzustellen: Die Fußball-WM 2014 in Brasilien. Ein „Fest der Lebensfreude“ wird uns dort erwarten! Ein Claim, den wir jetzt schon mal allen TV-Kommentatoren vorweg nehmen wollen. Dann brauchen sie sich schon nicht damit schmutzig machen. Service, I said it before!

Über den Autor: esleben

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Die geklauten Jahre des Udo Lattek

Udo_Lattek„Udo Lattek ist an Parkinson erkrankt“ – Diese Meldung sorgt in einigen Redaktionen offenbar für erhöhte Erregtheit und den Reflex, schon mal aus der Schublade die Nachrufe zu holen, die man seit Latteks Ausscheiden aus dem Doppelpass für den Fall der Fälle vorbereitet hat. Oder wie soll man die Bildergeschichte der Welt verstehen, die heute unter der Überschrift „ Erfolgstrainer, Medienprofi, Kumpeltyp“ Latteks sportliche Vita aufrollt? Dabei ist Lattek alles andere als tot und Parkinson nicht unbedingt eine Krankheit, die dafür sorgt, dass die Betroffenen von ihrer Umwelt nichts mehr mitbekommen. Wer das nicht glauben möchte, denkt auch, dass Muhammed Ali ein schlechter Boxer war. Schlimmer als der vorzeitige Nachruf der Welt, ist jedoch sein Inhalt, der einige der erfolgreichsten Jahre von Lattek vollständig ausblendet.

Über den Autor: esleben

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Die Bundesliga für die Kaffeetafel

91+zFZOYs1L._SL1500_Die Bundesliga feiert Jubiläum, nicht nur gefühlt, ein ganzes Jahr schon. Zahlreiche Bücher und Publikationen haben sich dem Thema bisher schon gewidmet, allen voran unser Freund aus dem Ruhrgebiet. Aber eins hat noch gefehlt: Ein Buch, das so schwer wiegt, wie manche Niederlage, und das zwei Autoren und eine Lichtgestalt vereint, deren televisionäre Anwesenheit nur schwer zu ertragen ist. Trotzdem: Durch „Das Bundesliga Buch“ blättert man öfter, gerne und das liegt ausnahmslos an der hervorragenden Bildredaktion des Buches. 

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Klare Kante

Peter Fischer1215173860Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer ist weit über die Stadtgrenzen hinaus als Lebemann bekannt, der keine Party sausen lässt – was ihn grundsätzlich schon einmal in die 5-Freunde-Kategorie „Obersympath“ befördert. Den Kollegen vom „11 Freunde Magazin“ gab er jetzt im Vorfeld der epochalen Rückkehr auf das europäische Parkett ein Interview der Marke „frank und frei“.

Über den Autor: Don

Mag Bier und Heavy Metal genau so gerne wie Eintracht Frankfurt. Bis 5 Uhr in der Bochumer Pinte anzutreffen. Spinnt.

Philipp Lahm zum 100.

Philipp Lahm zum 100.Philipp Lahm, der Prototyp des stromlinienförmigen Musterprofis, steht vor seinem 100. Länderspiel. Aus diesem Grund wurde er aufs Podium der DFB-Pressekonferenz gezerrt, um sich den Fragen der Journalisten zu stellen. Unter ihnen: Michael Horeni von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. In „Der Musterschüler lüftet die Maske“ will er uns Lahm von einer anderen Seite zeigen: „locker“, „humorvoll“ und „voller Selbstironie.

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Thomas Tuchel – Triumph der Willensziele

Thomas Tuchel, in Klammern 39, ungekrönter Weltmeister des Bullshit-Bingo. Kein Tag vergeht, an dem der Manager im Trainingsanzug nicht einen neuen Begriff präsentieren würde, der den Fußball endlich aus der Schmuddelecke des „Du läufst jetzt dahin, wenn er den Ball dorthin spielt“ holt. Willkommen in der Welt der „Willensziele“, der „Projekte“ und „Aufgaben“, der Familie als „Mittel“! Willkommen in der Welt des Thomas Tuchel, Sympath und Sportsmann mit Ambitionen den Fähigkeiten, auch große Wirtschaftskonzerne dauerhaft in der – metaphorisch – oberen Tabellenhälfte zu halten.

Thomas Tuchel, das ist einer der sich „in der Hierarchie ganz unten auf(schreibt)“, der sich „in der Rolle des Dienstleisters“ seiner Spieler sieht. Er gibt ihnen „die Hilfsmittel für bessere Leistungen“, „macht ihnen den Werkzeugkasten voll“ und hofft, „dass sie sich bedienen“. Ebenfalls ganz wichtig: „Nicht die Fehlerkultur hoch hängen!“ Nur so, according to the Business-Fibel des Thomas Tuchel, „kann man ewig weiter machen!“.

Eine Fußballmannschaft sein ein „Boot“, so der Chefstratege, der weitsichtige Lenker mit Ewigkeitsambitionen, der nur dann einen Anteil am Erfolg hätte, wenn „ich das Boot gut tune“. Dabei darf man sich zu keiner Zeit „Wunschzielen“ hingeben, denn „Wunschziele sind nichts wert! Die Willensziele sind wichtig!“ Wir wünschen Thomas Tuchel weiter viel Erfolg dabei, seine Willensziele zu verfolgen! Möge er am Ende triumphieren, ewig, allein der „kreativen Unruhe“ wegen…

Alle Zitate aus bild.de

Foto: Gerry Dincher/flickr.com

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