Dietmar Hopp und seine Freunde von der Sportschau

Gestern spielte Borussia Dortmund gegen die TSG „1899“ Hoffenheim. Ein Spiel, das unter „besonderer Beobachtung“ (alle Sportjournalisten) stand. Denn auf der Aktionärsversammlung (eines Fußballvereins wohlgemerkt…) der Borussia vor einigen Tagen kritisierte Geschäftsführer Joachim Watzke namentlich die Vereine aus Wolfsburg, Leverkusen und Hoffenheim teilweise scharf. Und das nachdem es bei der Begegnung der beiden Vereine in der letzten Saison zu teilweise harrschen Meinungsäußerungen gegen die TSG und ihren Mäzen Dietmar Hopp gekommen war.

Oben zu sehendes Bild war dabei wohl die extremste Erscheinungsform. Ob man daraus einen „Aufruf zum Mord“ sehen möchte sei dahingestellt, seinen Unmut kann man eventuell auch etwas subtiler äußern. Nicht zuletzt dieser Doppelhalter war dann auch Auslöser für den Erlass eines „Lex Hopp“, nachdem Beleidigungen und sonstige Äußerungen gegen Dietmar Hopp zukünftig speziell verfolgt werden sollen. Zu gerne hätte ich hierzu mal die Meinung des vorgestern zum Präsidenten des FC Bayern München gewählten Uli Honeß gehört, der sich 30 Jahre lang in praktisch allen deutschen Stadien Beleidigungen und Beschimpfungen ausgesetzt sah…

In der Sportschau vom Samstag wurde die Partie Hoffenheim gegen Dortmund natürlich ebenfalls in der Zusammenfassung gezeigt. Was die Sportschau allerdings in diesem Zusammenhang ablieferte, ist mit „einseitig“ noch euphemistisch beschrieben.
Zum Einstieg in den Bericht wurde natürlich auf oben beschriebene Ereignisse eingegangen: Nach Einschätzung des Kommentators äußerte sich in diesen wohl der „Neid, dass Hoffeheim oft so schönen Fußball spielt.“; Hoffenheims Manager Jan Schindelmeiser wurde nachdem Spiel eine willige Plattform geboten, die Aussagen Watzkes tatsächlich in einen Zusammenhang mit Robert Enkes Freitod zu bringen; und Reinhold Beckmann schließlich erinnerte ganz zum Schluss die „Unverbesserlichen“ nochmal daran, dass Dietmar Hopp vor kurzem den „Laureus Medien Preis für Wohltätigkeit“ hätte.

Sicher ist Diemar Hopp ein respektabler Mann, der ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut hat und bereits große Mengen Geld für wohltätige Zwecke gespendet hat. Trotzdem sehe ich das nicht als Grund an, ihn derartig zu hoffieren. Ich frage mich, ob Dietmar Hopp allen Ernstes geglaubt hat, dass er mit seinem „Projekt“, „Modell“, „was auch immer“ Hoffenheim überall mit offenen Armen empfangen wird. Faktisch hat dieser Mann einen Verein aus der Kreisklasse in die 1. Bundesliga hochgekauft. Sobald es ernst wurde, spielte der vorgebliche Ansatz, vor allem auf Jugendspieler aus der Region zu setzen keine Rolle mehr. Der Klub besitzt weder Tradition noch Fankultur und so ist es doch nicht verwunderlich, dass dieses Vorgehen bei Fans, die hierauf Wert legen auf wenig Gegenliebe stößt.

Besonders von einem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender erwarte ich an dieser Stelle, dass er wenigstens den Versuch unternimmt, ein wenig objektiver, ja vielleicht sogar, kritischer zu berichten. Stattdessen suhlt sich Reinhold Beckmann mal wieder in Selbstgefälligkeit, werden Dietmar Hopp und „seine“ TSG als als non plus „ultrá“ (harharhar) dargestellt. Hierin manifestiert sich auch das (wieder einmal) mangelnde Unverständnis (bzw. der fehlende Wille zum Verständnis) der TV-Sender gegenüber „engagierten“ Fans. Als Folklore bei Fußballspielen, für Stimmung und Atmosphäre sorgend, geduldet, werden (in erster Linie) die Ultrás bei jeder Aktion, die über das Vorhersehbare, Kontrollierbare hinausgeht als „Chaoten“, „sogenannte Fußballfans“ etc. pp. an den Pranger gestellt. An dieser Stelle will ich es auf keinen Fall verteidigen, wenn Leuchtraketen auf das Spielfeld geschossen werden, wenn mal wieder eine „Boxerei“ ansteht oder wenn sich das „Commando Grevenbroich“ dafür feiert, den Jungs von der „Brigade Waggershausen“ mal wieder einen Seidenschal abgezogen zu haben.

Aber nicht jede Rauchbombe oder jede bengalische Fackel muss als Ausschreitung bezeichnet werden. Genausowenig wie jede Meinungsäußerung gleich „über das Ziel hinausschießt“. Man hat geradezu das Gefühl, dass die Herren Journalisten zu viel Zeit in ihren Presselogen verbracht und vergessen haben, wie es auf den Fußballplätzen dieses Landes tatsächlich zugeht. Fußball ist ein Sport, der von seinen Emotionen lebt. Emotionen, die auch Woche für Woche in den oberflächlichen Trailern der Sportschau beschworen werden. Wenn diese Emotionen jedoch den Rahmen des Kalkulierbaren verlassen wird sofort der Teufel an die Wand gemalt. Brennt in Istanbul das halbe Stadion wird hingegen die „südländische Stimmung“ abgefeiert.

Diese Verlogenheit und Bigotterie besonders der öffentlich-rechtlichen Fußballsender fällt einem nicht erst seit gestern auf. Gestern jedoch hat es die Redaktion der Sportschau meiner Meinung nach deutlich übertrieben.

Zur Klarstellung: Ich bin froh, dass wir in der Bundesliga keine „italienischen Verhältnisse“ haben. Genauso ist mir klar, dass Fußball und Kommerz nicht mehr ernsthaft zu trennen sind, dafür ist der in den 70er Jahren angelegt Pfad schon zu lange beschritten worden. Ach ja, Ultrá bin ich auch keiner, ich liebe einfach nur den Fußball und mache mir teilweise tatsächlich Sorgen darum, wie dieser in fünf oder zehn Jahren aussehen wird…

Über den Autor: schneider3

Mildernde Umstände aufgrund familiärer Vorschädigung durch zwei dominante Brüder. Normalerweise erlebt das Weißbier bei ihm das Mittagsläuten nicht. Kaiserslautern-Fan. Weiß der Teufel, warum.

18 comments

  1. Nils

    Finde ich ja schön, dass du einige meiner (dank Skype wohl vorhersehbaren) Kritikpunkte schon im Kleingedruckten vorwegnimmst ;)

    Zunächst mal: Der Vergleich mit Uli Hoeness hinkt ja wohl ziemlich, auch ohne die letzten 31 Jahre jedes Bayernspiel im Stadion verfolgt zu haben, glaube ich mit ziemlicher Sicherheit sagen zu können, dass sich Uli, auch wenn er in vielen Stadien – das Weserstadion würde ich da weit vorne sehen – sicher nicht mit offenen Armen empfangen wurde, zu keiner Zeit Anfeindungen in dem Maße und der Häufigkeit ausgesetzt sah, wie Hopp es derzeit erleben muss. [ja, an dieser Stelle benutze ich das pathetische Sportschau-erleben-muss!]

    Und: Der angenommene „Neid, dass Hoffenheim oft so schönen Fußball spielt“, ist wie ich glaube gar nicht so weit weg von der Realität. Denn dieselben Fans, die Samstag Dietmar Hopp als Sohn einer Hure bezeichnet haben, würden doch nächsten Samstag feiern, wenn er seine Millionen in ihren Verein stecken würde, zumal wenn er es so bedächtig tuen würde wie in Hoffenheim (ihm vorzuwerfen, jetzt in der Bundesliga nicht mehr alleine auf Jugendspieler aus der Region zu setzen ist ja auch mehr als lächerlich und würde bei jedem Verein, der das konsequent durchführte, zum sofortigen Abstieg führen). Auch ich will hier noch mal klarstellen, dass ich das Projekt Hoffenheim und Dietmar Hopp persönlich nicht leiden kann, allerdings bin ich auch ehrlich genug zu sagen, dass die Abneigung hauptsächlich aus der Enttäuschung darüber kommt, dass Werder nach 5 Jahren CL, Meister- und Pokaltiteln immer noch mit kik auf dem Trikot spielen und Diego ziehen lassen muss, während Hoffenheim aus dem vollen Schöpfen kann.
    Hoffenheim den Erfolg allerdings aus irgendwelchen verschwurbelten „Traditions“-Motiven nicht zu gönnen halte ich für grundfalsch, ein Sport lebt immer auch davon, dass eine bestehende Ordnung umgestürzt werden kann und auch ein klassischer Fahrstuhlverein wie der FCK mal Meister wird. Wichtig ist dabei natürlich, allen Vereinen die gleichen Chancen gegeben wird, was etwa die Einwerbung von Kapital angeht (womit wir wieder bei der Abschaffung der unsäglichen 50+1 Regel wären) – Auswüchsen wie in Spanien, England und Italien ist dabei mit einer konsequenten Auslegung der Bilanzierungsregeln sowie etwaigen Salary-Caps zu begegnen.

    Auch den Vorwurf der Verlogenheit und Bigotterie kann ich nicht wirklich teilen – der Sport lebt viel weniger von den Emotionen als gemeinhin angenommen und gerade die Emotionen, die du hier (wenn auch scheinbar widerwillig und etwas halbherzig) verteidigst, schrecken die obere Mittelklassekundschaft, die 25€+ für Sitzplätze für die ganze Familie zahlt und die entsprechenden Sponsoren ab.

    Nur zur Klarstellung: Ich bin ja auch dafür zu haben, besoffen im Stadion Beleidigungen zu grölen und komplett auszurasten. Gleichzeitig sehe ich aber, dass das /eigentlich/ nicht in Ordnung ist und gebe mich darum nicht empört-überrascht, wenn entsprechendes Verhalten in der öffentlichen Meinung wenig Anklang findet. Wie du (und ich) bereits richtig anmerkst, ist die Kommerzialisierung des Fußballs unumkehrbar, man sollte sich also ein paar ehrliche Gedanken machen, wie sie ausgestaltet werden kann, anstatt in plattester Weise bestimmte Symptome zu verdammen.

    Jetzt ist die Replik doch etwas länger geworden, was ich eigentlich sagen wollte war wohl: Halt doch dein Maul, freu dich lieber wenn Ibisevic mal wieder eine Traumkombination in die Gambel schweißt statt ständig mit deinem Traditionsgejammer um die Ecke zu kommen. Der FCK spielt Scheißfußball und da ändert auch die Tatsache, dass die irgendwann vor dem zweiten Weltkrieg mal gut waren, nichts. Zu Recht.

  2. Daniel

    An Nils:

    Geld zählt mehr als Liebe,
    Erfolg ist wichtiger als Treue,
    Werte verfallen und es geht nichtmehr um den Sport und den Verein, sondern um die Bespaßung des zahlungskräftigen Kunden.

    Du tust mir Leid, weil du eine Welt nicht kennst, in der man nicht an materielle Werte gebunden ist, in der man nicht nur zum Fussball fährt, weil das Team herausragenden Fussball spielt, sondern einfach, weil man tiefe Liebe zum Spiel empfindet.

    Dietmar Hopp zertrümmert den Fussball, den ich nunmehr seit 20 Jahren lebe, die Gefühle werden zwangsunterdrückt, das geschäftliche in den Vordergrung gestellt.
    Der moderne Fan hat Klatschpappen in der Hand und sitzt in der Bitburger-Kurve. Bringt ja schließlich Geld und das ist es doch, was am Sport das wichtigste ist, oder etwa nicht?!

    Als ich das Bauwerk – welches sich neuerdings Arena schimpft, klingt kundenfreundlicher – gestern verlassen habe ist es mir nochmals klar geworden, wie der Sport als Bühne der Wirtschaft missbraucht wird.

    Herr Hopp wird so oft für sein soziales Angagment gelobt, doch ist er für mich ein Man in Anzug, der meine große Leidenschaft, meine Liebe, ja ein großen Teil meines Lebens mutwillig zerstört.
    Wieso sollte ich ihn huldigen, wieso sollte ich ihn wie die Presse es tut anbeten für seine großen Taten.
    Hopp hat den Respekt gegenüber den bestehenden Ordnungen im Fussball nicht gelernt oder gar absichtlich vergessen.
    Er nimmt etwas in Anspruch, dass seit nun fast 100 Jahren stetig gewachsen ist, den Volkssport Fussball, mit all seinen Ecken und Kanten, mit seinen verschiedenen Fassaden und lebendigen Geschichten. Dieser Man verhält sich, wie als wenn er im Aufsichtsrat von SAP sitzen würde. Alles muss rational sein, alles muss „politisch korrekt“ über die Bühne laufen.
    HOPP DU HAST NICHT GELERNT, DASS MAN SICH MIT GELD NICHT ALLES KAUFEN KANN!!!
    HOPP DU HAST KEINEN RESPEKT VOR MENSCHEN, FÜR DIE DER FUSSBALL MEHR IST ALS 90 MINUTEN AM SAMSTAG NACHMITTAG. FUSSBALL IST LEBEN UND DAS FÜR VIELE VIELE MENSCHEN AUF DER GANZEN WELT!

    Und er erwartet Respekt und Zuspruch, wenn er meien Welt zerstört um seine zu erschaffen.
    FICK DICH HOPP!

    Den Fussball wie wir ihn leben werdet ihr mit eurem Geld niemals kaufen können. versteht das endlich und verpisst euch mit eurer blinden Konsumsucht!

  3. Guru von der Kreuzeiche

    Schöner Artikel! Ich finde, dass der Vergleich mit Hoeneß überhaupt nicht hinkt. Ich denke vielmehr, dass er viel häufiger und in kürzeren Abständen angegangen wurde. Aber der große Unterschied ist halt der, dass der Hoeneß einfach Eier und ein dickes Fell hat. Der Hopp meint und verlangt ernsthaft, nur weil er ein paar Millionen in einen Verein buttert, der keine Sau interessiert, müsste man ihm großen Respekt und sogar Liebe entgegenbringen. Mein Gott, wenn er Gegenwind nicht verträgt, dann soll er sich doch nicht selbst immer ins Rampenlicht stellen. Dieses Rumgeheule ist so unfassbar peinlich. Und dass seine Freunde vom DFB und die Medien da dann auch immer willfährig mitmachen, ist ein Skandal.

  4. DH

    Ich denke auch, dass Hoeneß auch dauernd von gegnerischen Fans angegangen wurde und wird. Letztens wurde er doch noch bepöbelt, als er das erste Mal auf der Tribüne saß (Freiburg(?)). Was tut er also? – richtig, er setzt sich beim nächsten Auswärtsspiel wieder auf die Tribüne und nicht in die Loge. Fand ich damals saustark von ihm und ich kann ihn eigentlich auch nicht leiden.
    Und mal ehrlich – ich war noch in keinem Stadion, in dem es keine Schmährufe contra den Gegner gab. Das gehört doch dazu.

  5. Danilo

    Nils, das klingt ja ganz danach, als würdest Du Dich wie wahnsinnig auf das Saisonfinale 2016/17 freuen, wenn Hoffenheim sich an der Tabellenspitze den Angriffen von RedBull Leipzig, Blackwater Untertürkheim und Aldi Friedrichshafen erwehren muss – während Werder in die 3. o2-Bundesliga powered by Pro7 absteigt.

    Und da Du auch das 50+1-Fass wieder aufmachst, möchte ich dazu nur sagen: Ich hab lieber eine Liga, in der jeder jeden schlagen kann und der FCB und Konsorten parallel dazu auf europäischem Parkett permanent die Hucke voll kriegen (die ChampionsLeague ist mir nämlich scheißegal), als eine Liga mit klarer wirtschaftlicher und sportlicher Hackordnung, die sich nur durch das Einwerben zusätzlicher Sponsoren und die Aufnahme weiterer Kredite umstoßen lässt.

  6. Rico

    „Und: Der angenommene “Neid, dass Hoffenheim oft so schönen Fußball spielt”, ist wie ich glaube gar nicht so weit weg von der Realität. Denn dieselben Fans, die Samstag Dietmar Hopp als Sohn einer Hure bezeichnet haben, würden doch nächsten Samstag feiern, wenn er seine Millionen in ihren Verein stecken würde, zumal wenn er es so bedächtig tuen würde wie in Hoffenheim“

    das nenn ich mal messerscharf analysiert…
    Es lässt tief blicken, wenn man sich solch haltlosen wie komplett falschen Spekulationen hingeben muss, um den eigenen Standpunkt irgendwie halten zu können.

  7. zechbauer

    „Wichtig ist dabei natürlich, allen Vereinen die gleichen Chancen gegeben wird, was etwa die Einwerbung von Kapital angeht“ – widersprüchliche Aussage, wie ich finde. Denn Hopp ist mit dem Projekt Hoffenheim keinesfalls im Rahmen von Chancengleichheit durch die dritte und zweite in die erste Liga marschiert. Was andere Vereine sich über Jahrzehnte erarbeiten mussten und müssen, hat Hopp mit seinem finanziellen Engagement übersprungen. Mit Chancengleicheit hat das nichts zu tun. Für mich ist das Wettbewerbsverzerrung.

  8. zechbauer

    Das mit der Tradition ist relativ. Bayer Leverkusen beispielsweise, ist ein Verein der seit 1979 in der BuLi spielt. Viele Fans von heute waren zu diesem Zeitpunkt nicht mal geboren. Trotzdem wird wohl kaum jemand Bayer Leverkusen der Riege der „Traditionsvereine“ zuordnen. Dafür gibt es andere, die im deutschen Fußball überhaupt keine Rolle mehr spielen, weil sie sich weder sportlich noch wirtschaftlich weiterentwickelt haben. Das „Traditionsklub-Argument“ ist eigentlich gar keines.

  9. Christian

    „(…) und auch ein klassischer Fahrstuhlverein wie der FCK mal Meister wird.“

    Klassischer Fahrstuhlverein? Jo, die dauernden Ab- und Aufstiege nerven schon … insgesamt scheinst Du ja aber ohnehin ein Problem mit dem FCK zu haben … er spielt zwar momentan nicht in der ersten Liga, aber „scheisse“ ja auch nicht gerade …

  10. Goldschuhe aus

    Ein hervorragender Artikel, der meine Gedanken zur medialen Lage trifft. Egal, wohin man schaut: In allen Medien gilt Hopp wohl als unantastbar. Aber Fußball ist Fußball. im Stadion werden jede Woche haufenweise Menschen beleidigt, das gehört dazu. Entweder Hopp hält das aus oder er soll gehen. Diese jämmerliche Geheule von ihm, vor allem aber der Medien, wenn man „Hopp ist doof“ sagt, ist unerträglich.

  11. Don

    Ich habe mir am Samstag bei der Sportschau ebenfalls verwundert an den Kopf gefasst. Das war ein neuer journalistischer Tiefpunkt, den ich in dieser Form so nicht erwartet hätte.

    Und der Vergleich mit Hoeness stimmt vollkommen, wenn man bedenkt, was der früher v.a. in Lautern und Bremen über sich ergehen lassen musste.

    Sehr schöner Artikel!

    Hier ein Link zu einer schönen Sammlung der verschiedenen Contra-Hopp-Transparente:

    http://www.bjoern-dapper.de/Hoppenheim.htm

    Ach ja: Und Ailton ist auch wieder in Deutschland:

    http://www.kfc-uerdingen.de/2009/aktuell/news/1332_5781_96.php

  12. Esleben

    Das ist ja mal wieder ein Verbalamoklauf Rethy´schen Formats hier. Sehr gut!
    Auch wenn ich zum Thema „Hoffenheim“ nur eins sagen kann, und dabei möchte ich einen der Größten zitieren, den dieser Sport je hervorgebracht hat und der zeitweise mindestens ebenso verhasst war, wie Hopp. So verhasst gar, dass ihm in Freiburg(!) ein Golfball an den Kopf geworfen wurde: http://www.youtube.com/watch?v=6QPxAkNujcs (Sekunde 40)

  13. steckschuss

    Hopp ist nicht nur lästig, sondern er ist vor allem die nächste unverhohlen gezündete Stufe der Kommerzmafia. Ziel: Die Verblatterisierung des Fußballs.

    Und wisst ihr was? Wir können es nicht aufhalten.