Für die gute Sache

Miroslav “Miro” Klose, ein Kapitel für sich. Momentan macht der Saltoexperte mit Wohnsitz München an zahlreichen Plakatwänden eine gute Figur. Für die gute Sache einzutreten, Kranken zu helfen, das sehen alle gerne: die Organisation, vor deren Karren sich der jeweilige Sportler spannen lässt, der Verein des Sportlers und nicht zuletzt sein Berater: Feiner Kerl der Miro. Sowieso. Trotzdem habe ich irgendwie ein komisches Gefühl, wenn ich mir dieses Plakat der Deutschen Knochenmarkspenderdatei anschaue.
Für die gute Sache

Wattestäbchen, Stürmer und die Dynamik suggerierende Fotografie vom “Miro” wollen nicht recht zusammen passen. Für die Kampagne mag das alles Sinn ergeben, das Wattestäbchen ist ja auch wesentlich wichtiger als die Tatsache, dass der Klose es in Händen hält. Aber für den Fußballer Klose ist dieses Bild doch eine Katastrophe. Bin bereit für einen Sturm der Entrüstung.