Endlich! Endlich hat „Bundespräsident“ Wulff ein Einsehen und würdigt die herausragendsten Akteure dieses Landes: Joachim Löw und seine Rasselbande, die Otto-Fleck-Schneisen-Boys haben das große Bundesverdienstkreuz am Band mit Eichenlaub, vergoldet und verzinkt bekommen. Damit sind sie Teil einer illustren Runde voller Geistes- und sonstiger Größen. U.a. sind das: Andrea Berg (Komponistin), Hans Filbinger (Widerstandskämpfer), Vitali Klitschko (Politiker), Maria Furtwängler (Polizistin) und Johannes B. Kerner (investigativer Journalist).
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Mildernde Umstände aufgrund familiärer Vorschädigung durch zwei dominante Brüder. Normalerweise erlebt das Weißbier bei ihm das Mittagsläuten nicht. Kaiserslautern-Fan. Weiß der Teufel, warum.

September, Endlich ist wieder Bundesliga. Auch wenn mir die WM im Nachhinein doch noch Spaß gemacht hat, bin ich froh, dass nun wieder der Vereinsfußball im Vordergrund steht. In erster Linie liegt dies an der deutschen Nationalmannschaft und deren Inszenierung, über die ich mich
Jetzt ist die Katze aus dem Sack, der oberste Bundesschalträger hat sein vorläufiges Aufgebot für die WM 2010 in Südafrika bekanntgegeben. Natürlich in Stuttgart, im Museum des Hauptsponsors, so läuft das eben heutzutage. Muss der Jogi auch nicht so weit fahren, vom Breisgau aus.
81 Millionen Menschen leben in Deutschland. Dem regen Interesse des weiblichen Teils der Bevölkerung an Fußball im Allgemeinen und der Nationalelf im Speziellen nach zu urteilen also potentiell 60 Millionen Bundestrainer. Im Vorfeld der WM in Südafrika lässt es sich unter ihnen besonders gut darüber streiten, ob Schweinsteiger endlich nach Bilelefeld wechseln muss, oder doch etwas im Nationalteam verloren hat. Um die schwellenden Diskussionen auf ein breiteres Fundament zu stellen und vor allem demokratisch zu legitimieren hat die Künstlerin Rigoletti die Website Wahll11 ins Leben gerufen.
Zwei Tage Durchschnaufen! Die EM pausiert und erstmals seit Jahren bin ich während eines großen Turniers froh darüber, vor der Wahl zu stehen, was ich mit dem Abend anfangen soll. 16 fußballerisch äußerst intensive Tagen liegen hinter allen Beteiligten, die nachwievor auf der Suche nach dem rechten Maß sind. Spieler, Fans, Medien und Offizielle. Einige Beispiele, Aufzählung unvollständig.
Herrlich, während der EM krank zu sein, dürfte der Traum jedes Arbeitnehmers sein. Insofern habe ich drei wunderbare Tage im Bett zubringen dürfen, die dank Schmerzmitteln galore durchaus aushaltbar gewesen wären. „Und ich benutze hier bewußt den Konjunktiv“ (U.Lattek) Wären, wenn der deutsche Fernsehsportjournalismus nicht komplett darniederliegen würde. Eine Bestandsaufnahme.