Wenn man mich nach den drei gängigsten Klischees zu Brasilien fragen würde, würde ich wohl antworten: Fußball, Tanzen, Lebensfreude. Der Brasilianer an sich wird ja mit einem Fußball am Fuß geboren, tanzt den lieben langen Tag mit dunkelhäutigen Schönheiten und lässt sich seine unbändige Lebensfreude auch nicht davon vermiesen, dass er dieses Leben in drogenverseuchten Favelas fristen muss. Wie gesagt, Klischees. Ein wenig schäme ich mich allein beim Aufschreiben ob dieser groben Vereinfachung.
Die für das, besonders in Bremen beliebte, Unternehmen Wiesenhof zuständige Werbeagentur scheint dieses Schamgefühl nicht zu kennen.
Über den Autor: schneider3
Mildernde Umstände aufgrund familiärer Vorschädigung durch zwei dominante Brüder. Normalerweise erlebt das Weißbier bei ihm das Mittagsläuten nicht. Kaiserslautern-Fan. Weiß der Teufel, warum.


Es hängt fast untrennbar zusammen: Ein Holzkohlegrill, den Rost bis zum letzten Zentimeter belegt mit ehemaligem Tier. Dazu ein schönes Fußballspiel in der Glotze. So dachten auch zwei Profifußballer von Eintracht Frankfurt. Doch pöhlen ist anscheinend doch einfacher als grillen. Denn obwohl es seit Jahrzehnten auf den Bolzplätzen der Welt ab und an mal „brennt“, ein Stadion oder Aschenplatz wurde dabei noch nie abgefackelt.
Am Grill erzielte Westfalia Herne wieder Topergebnisse, den Platz verließen die Spieler diesmal jedoch ohne Punkte. Auch im zweiten Heimspiel der Saison 2007/2008 sprang kein Sieg heraus. Durch ein Gegentor in den letzten Sekunden verlorer die Herner sogar das sicher geglaubte Remis gegen die Zweitvertretung des VfL Bochum.