Mario Gomez

Mario ‚Jay Jay‘ Gomez

Was macht man eigentlich so als Fußballmillionär den lieben langen Tag, wenn das Abschlusstraining vorbei ist, und bis zum Anpfiff noch ein paar Stunden tot zu schlagen sind? Während seine Kollegen wohl vor allem mit dem Controller in der Hand wahlweise vor der Playstation oder der Xbox das am Abend anstehende Spiel mit Fifa 2010 oder Pro Evolution Soccer schon einmal ausboxen, hat Mario Gomez vom FC Bayern München ein anderes Hobby:

„Ich habe mir vor dem Spiel noch YouTube-Videos von schönen Toren reingezogen, so wie ich das immer mache. Da habe ich Jay-Jay Okocha während seiner Zeit in England sensationell geile Tore machen sehen – und eben diesen Jubel“

http://www.youtube.com/watch?v=6RvsDAYSLHw Sympathisch, dass sich hier ein Fußballer als Fan seiner Sportart outet, der den lieben langen Tag nichts lieber täte als Tore schießen. Und wenn das nicht möglich ist, sich wenigstens welche anschauen. Schlichter als auf der Playstation sein virtuelles Abbild zu lenken, ist diese Weltsicht sicherlich nicht. Gomez weiß jedenfalls ganz genau, seit wann und weshalb ihn, den Stürmer, ausgerechnet der Mittelfeldspieler Jay-Jay Okocha fasziniert:

„Fußball im Fernsehen hat mich früher immer gelangweilt. Als ich sechs oder sieben Jahre alt war, habe ich in der Sportschau – ich glaube es war Frankfurt gegen Dresden – Okocha den Ball an der Eckfahne hinten hoch ziehen sehen. Von dem Moment an war ich Jay-Jay Okocha-Fan“

Hier der Videobeweis: http://www.youtube.com/watch?v=9XWgQdQFNSI Andererseits scheinen die Videos aus den frühen 90er Jahren auch noch anderweitig Spuren bei Mario Gomez hinterlassen zu haben. Ganz Mädchenhaft frage ich deshalb schüchtern in die Runde: Ist das eigentlich eine Frisur, auf ihrem Kopf, Herr Gomez? Oder hingen neben den Jay-Jay Okocha-Postern im Jugendzimmer auch noch ein paar von Spandau Ballet? Alle Zitate: spox.de Bild: mario-gomez.de

Über den Autor: esleben

Verrät als Freiburg-Fan Heimat wie auch Elternhaus und trinkt ansonsten ausschließlich Veuve Clicquot. Wer wohnt schon in Düsseldorf? Mehr über Esleben auf Google+

Der Unterschätzte

Durchsetzungsstark, zielstrebig, treffsicher, egoistisch – Attribute, mit denen man gemeinhin den Strafraumstürmer versieht. Als Rudi Völler noch Spieler war, glänzte der gebürtige Hanauer eben durch jene Charaktereigenschaften. Vielleicht nicht die allerschlechtesten Voraussetzungen, um seit 2005 erfolgreich als „Direktor Sport“ der Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH zu agieren.

Über den Autor: Buxe

Macht in Unterhosen und Lotto. Kunstverständiger Lebemann, der seinem Verein Schalke 04 in unerschütterlicher Hassliebe verbunden ist. Wurstvegetarier und Minigolfgott in Personalunion.

Das Gehirn – Rezension

Ich habe beinahe Tränen vergossen, als der Mann, der meine frühen Jahre als dem Fußballsport Zusehender maßgeblich prägte, seine Karriere beendete. Nach, und er wurde nie müde dies zu betonen, exakt 1.444 Bundesligaspielen war Schluss für Rolf ‚Töppi‘ Töpperwien. Mit seiner Autobiographie bietet der „legendäre ZDF-Reporter“ (Umschlagtext) nun ausreichend Gelegenheit für Heldenverehrung.

Über den Autor: schneider3

Mildernde Umstände aufgrund familiärer Vorschädigung durch zwei dominante Brüder. Normalerweise erlebt das Weißbier bei ihm das Mittagsläuten nicht. Kaiserslautern-Fan. Weiß der Teufel, warum.

Herbstmeister im Februar

Lieber Kicker,

meine Güte, es wird ja immer jämmerlicher, was sich Deine arme Redaktion jeden Tag aus dem Kopf pressen muss. Schon schlimm, wenn es eigentlich nichts weiter zu berichten gibt, als das Ergebnis eines Nachholspiels der zweiten Fußballbundesliga. Noch dazu eines Spiels zwischen Erzgebirge Aue und dem FSV Frankfurt. Also dachtest Du Dir, lieber Kicker, wieso das Ganze nicht ein wenig aufpeppen. Merkt doch eh keiner, dass hier die Schlüssel zu Luftschlössern verteilt werden.

Über den Autor: esleben

Verrät als Freiburg-Fan Heimat wie auch Elternhaus und trinkt ansonsten ausschließlich Veuve Clicquot. Wer wohnt schon in Düsseldorf? Mehr über Esleben auf Google+