Aufsteigercheck: Rostock plant schon wieder für Liga 2

Quelle: www.weltfussball.de Totale Euphorie, Bierduschen, kollektive Ekstase. Dazu Mannschaftsfahrten nach Malle, bedruckte T-Shirts. Einfach hässliche Menschen im Glück. So oder zumindest so ähnlich stellt man sich die Situation bei einer Mannschaft vor, die gerade in die Bundesliga aufgestiegen ist. Nicht so in Rostock.

Denn was sich aktuell in Rostock abspielt, lässt darauf schließen, dass es trotz Aufstiegs tendenziell eher nach unten als nach oben geht.

Zum einen die Fans: Zwar gab es auch in Rostock früher schon gelegentlich unangenehme Vorfälle, insbesondere, wenn es gegen St.Pauli ging. Anders diese Saison: Nicht nur in Spielen wie gegen Essen gab es Ausschreitungen, selbst die Aufstiegsfeier (!!) blieb alles andere als friedlich.

Zum anderen die sportliche Situatiuon: Schon seit längerem schwelte ein Kompetenzgerangel allererster Güte zwischen Trainer Frank “Brummbär” Pagelsdorf und Manager Stefan Studer. Nun eskalierte der Streit und Manager Studer muss trotz Aufstiegs gehen. Das totale Chaos in der Führungsetage, während eigentlich mit allem Einsatz an der Verstärkung des Kaders gearbeitet werden sollte.

Auch die finanzielle Situation des Vereins stellt sich alles andere als rosig dar. Verbindlichkeiten von 8 Mio. € sind alles andere als Peanuts und lassen nicht darauf hoffen, dass der Verein noch ordentliche Verstärkungen tätigen wird.

Kurzum: Trotz Aufstiegs herrscht in Rostock absolute Tristesse.

Über den Autor: Goldschuhe aus

Agent provocateur erster Güte. Ansonsten Misanthrop und Eintracht Frankfurt-Fan. Frisur: vorhanden.