Fornika?

Als größter lebender Fan der Fantastischen Vier war ich natürlich sehr gespannt auf das neue Album Fornika. In einem textmob-Interview sagt Thomas D.:

Fornika ist ein schwer zu definierender Begriff, weil er sehr viele Gesichter haben
kann. Zum einen ist es die Angst, dass einem nichts mehr einfällt. Die Fornika kann einen aber
auch befallen, wenn einem was einfällt und man das Gefühl hat, dass das keiner hören will.


Fornika Titelbild

Ich denke, hiermit beschreibt er das Album sehr gut. Man hat wirklich das Gefühl, das den Fantastischen Vier nichts mehr eingefallen ist. Das Gefühl, dass das keiner hören will, hatten sie wohl leider nicht, sonst hätten sie das Album wohl so nicht veröffentlicht.

War schon die erste Singleauskopplung “Ernten was wir säen” eher mäßig, haben wir mit “Einfach sein” (im Refrain dabei: Herbert Grönemeyer) schon das einzig überzeugende Lied gehört. “Fornika” ist ok, auch “Ichisichisichisich” ist von der Melodie her ganz nett. Das wars dann aber auch schon.
Der Rest ist eher peinlich (hier sticht besonders “Nikki war nie weg” hervor) oder langweilig (nichts gehen Instrumental-Stücke, aber das sagt schon einiges aus).
Fazit: Das bisher schwächste F4-Album.

Trotzdem bin ich natürlich im November auf dem Konzert, in der Hoffnung, das viele alte Sachen gespielt werden (was bei F4-Konzerten eigentlich immer der Fall ist).

Über den Autor: Papa la Papp

Steht mit seinem Humor meistens abseits und mag den VfL Bochum und Chile. Stadionbesuche sind jedoch eher selten, da das seine Schwiegereltern nicht erlauben.