Die unendliche Geschichte: Müll bei Spiegel Online

Spiegel Online ist ein Phänomen. Immer, wenn man denkt: “Nein, noch sinnfreiere und unnötigere Artikel kann es nicht geben”, legen die Mannen von der Redaktion ein gewaltiges Pfund drauf.

Obwohl es zwar sehr fragwürdig ist, dass es irgendjemanden interessiert, ob Paris Hilton nun für 23 Tage oder 599 Jahre ins Gefängnis muss; gut, darüber kann man vielleicht sogar noch berichten.

Aber was bitte schön hat denn ein “Artikel” auf der Seite der ehemaligen Speerspitze des investigativen Journalismus zu suchen, der schon mit der Überschrift “Herzklopfen: ‘Ich habe ihn gehasst, jetzt sind wir zusammen’” einen kaum zu stoppenden Brechreiz auslöst.
Die süße Geschichte von Sabrina und Daniel entschädigt jedoch für alles und man bekommt genau das, wofür man Spiegel Online in den letzten Monaten so liebt: Null Information, eine x-beliebige Rosa-Kaugummi-Geschichte, Klischees soweit das Auge reicht und einen Nachrichtenwert unter Null.

Zum Abschluss noch ein Zitat von Sabrina: “Und seine Art überhaupt: Partys, Alkohol, alles so witzig, toll. Das mochte ich alles nicht.”

Dankeschön, Spiegel Online. Mögen tun wir das alle schon lange nicht mehr.